Sterben: Abschied und...? Neubeginn?
Wir schreiben das Jahr des Herren, das Jahr 2026. Gegen Ende Januar ging etwas zu Ende. Endgültig. Fast 40 Jahre meinen Job gemacht, mit viel Herzblut. Gerade die letzte Jahre nach einer internen Umstrukturierung waren auch menschlich einfach super. Ein tolles Team, prima Menschen. Viele trage ich noch in mir, im Herzen. Schöne Erinnerungen, auch in schweren Zeiten ein tragender Zusammenhalt. Kurz vor dem Eintritt in der Rente, da fragte mich ein lieber Kollege, wie es mir geht. Gemischt. Das war meine Antwort. Auf der einen Seite: Was kommt? So viele Routinen wurden gelebt; nun: Es greift jetzt nichts mehr. Leere, totale Leere. Die sollte gefüllt werden. Doch im Moment, da fühlt es sich zum Teil wie Sterben an. Alles loslassen, wirklich alles loslassen.